28 Mai 2009

hauptstadtankunft




27 Mai 2009

perhentian islands











17 Mai 2009

cameron highlands - lindener wetter



16 Mai 2009

(:

10 Mai 2009

gesund und munter in die berge


Leider war der Ausflug zum Cable Car der letzte gemeinsame Ausflug mit Bine und Inga. Kurz danach sind wir zwei krank geworden. Wir mussten uns, höchstwahrscheinlich aufgrund einer verunreinigten Klimaanlage, mit angriffslustigen Bakterien herumschlagen. Die Biester hatten einen entzündeten Fuß, eine entzündete Hand und eine entzündete Lunge zur Folge. Somit waren wir erstmal außer Gefecht gesetzt.

Damit die beiden Mädels trotzdem mehr von Malaysia zu Gesicht bekommen konnten, sind sie zu zweit nach Penang vorgefahren. Wir waren zu der Zeit noch zuversichtlich, dass wir sehr bald nachkommen können. Damit wir Bine und Inga noch sehen und vor allem verabschieden konnten, taten wir das auch, allerdings mit Fieber und dementsprechend bettlägerig. Letztendlich mussten wir in Penang sogar eine Nacht im Krankenhaus verbringen und waren sehr froh, dass sich Bine und Inga so lieb um uns gekümmert haben.

Damit die Lungenentzündung anständig auskuriert werden konnte, haben wir zehn Tage ganz dekadent im elften Stock eines hervorragenden Hotels gewohnt. In unserem Zimmer mit Meerblick konnten wir, am ersten Tag ohne Antibiotikum, mit Prosecco, Käse, Oliven und Baguette auf unseren ersten Jahrestag anstoßen! Schon verrückt, was in diesem einen Jahr alles passiert ist...
Nach unserem Hotelaufenthalt haben wir uns noch für eine weitere Woche „Reha“ am Ferringhi Beach einquartiert.

Hätten wir uns nicht so lange schonen müssen, wären wir bestimmt nicht über drei Wochen in Penang geblieben. Aber gerade diese lange Zeit hat uns ermöglicht in diese Stadt einzutauchen und so ihre Besonderheit zu erkennen. Hier leben Menschen verschiedener Herkunft und Religionen harmonisch miteinander, als wäre es selbstverständlich und nirgends anders auf unserer Welt. Auf der einen Straßenseite steht man vor einem hinduistischen Tempel und genießt den Duft der den Göttern zu Ehren angezündeten riesigen Räucherstäbchen, von Gegenüber hört man aus einer Moschee die Aufrufe des Muezzien zum Gebet. Der vordere Teil der dicht aneinandergereihten, schmalen Kolonialstilhäuser der Altstadt dient überwiegend Chinesen als Verkaufsraum. Dargeboten wird einem dort alles was das Herz begehrt. Allerdings wird man hier nicht in die Läden gezogen und zum Kauf genötigt. Ganz im Gegenteil. Man bekommt überall ein freundliches Lächeln geschenkt und es wird einem auch gerne mal ausführlich erklärt in welchen verschiedenen Variationen man die typisch arabischen Röcke für Männer tragen kann. Auch wenn man den Läden verlässt ohne sich für dieses multifunktionale Kleidungsstück entschieden zu haben, wird man herzlich verabschiedet. Penang hat ein so freundliches Gesicht, dass man sich hier einfach wohlfühlen muss.

Inzwischen hatten wir unsere Abschlussuntersuchung bei Professor Richard Lo Li-Cher und reisen morgen weiter in die Cameron Highlands. Obwohl uns Penang in seinen Bann gezogen hat scharren wir doch wie verrückt mit den Hufen und freuen uns auf neue Eindrücke.